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    vergangene Veranstaltungen:

    • 28. Oktober 2022

      “Ohne Honig hast du nichts zu essen”

      Über das Bienenwissen von Ayoréode im Gran Chaco, Südamerika

      Besuch der Ausstellung im BASA-Museum

      Die Ausstellung widmet sich dem Wissen und den Beziehungen der Ayoréode zu Bienen und Honig. Bis in das 20. Jahrhundert hinein, teilweise auch heute, bildeten Ayoréode zeitweise nomadisch lebende jagende und sammelnde Gesellschaften in den Trockenwäldern des Gran Chaco im Osten Boliviens und im Norden Paraguays.

      Bericht der Peru-AG zum Ausstellungsbesuch:

      Am Freitag, dem 28. Oktober haben 21 Oberstufenschüler nachmittags freiwillig an einer Führung der Bonner Amerika-Sammlung teilgenommen, die die Lebensgewohnheiten einer Südamerikanischen indigenen Gruppe, den Ayoérode, unter verschiedenen Einflüssen behandelte. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Peru-AG unter der Leitung von Frau Schaaf und dem Verein BEETHOVIANOS INTERNACIONAL – Schule hilft Schule e. V. mit Herrn Ferber.

      Das Ausstellungskonzept von „Ohne Honig hast du nichts zu essen“ wurde aus Zürich übernommen. Nach einem Vortrag mit allgemeinen Informationen über die indigene Gruppe gab es genug Zeit, sich mit den einzelnen Artefakten genauer auseinanderzusetzen, die größtenteils aus der 60er und 70er Jahren stammen. Die Ayoérode lebten ursprünglich im Gran Chaco, einem Gebiet in Bolivien und Paraguay. Die Gruppe gliedert sich noch weiter in 7 Klans, Lokal- und Familiengruppen, die abhängig von Trocken- oder Regenzeit getrennt oder zusammen leben. Bemerkenswert ist bei diesem System die genaue Aufteilung der Bienen und Wespen. Denn jeder Klan darf nur den Honig bestimmter Arten nutzen. Das zeigt, welche Rolle der Rohstoff für die Menschen spielt. Dass die Sprache nur gesprochen wird, es sich also nicht um eine Schriftsprache handelt, erschwert die Forschung. Die Sprache ist zudem vom Aussterben bedroht. Ein Übersetzen ist oft schwierig, da viele Begriffe so besonders sind, dass sie sich in anderen Sprachen kaum ausdrücken lassen. Ayoérode beispielsweise bedeutet übersetzt „Mensch“.

      Das Interesse am Gran Chaco veränderte sich mit der Zeit. Während der Kolonisation war es gering, später jedoch vermuteten Nachbarländer Rohstoffe und auch das Interesse an der Bevölkerung durch Ethnologen und Missionare wuchs. Vor allem der Anbau von Futtermitteln ab den 50er Jahren veränderte das Leben der Ayoérode. Es kam zu bewaffneten Auseinandersetzungen und die Viehzucht machte das Land unbewohnbar. Heute identifizieren sich etwa 4700 Menschen der Gruppe zugehörig. Nur noch etwa 100 leben jedoch in völliger Abgeschiedenheit. Viele Familien leben mittlerweile in Städten oder indigenen Gebieten (Reservaten) und verdienen Geld zum Beispiel mit der Herstellung von Textilien.

      Die Geschichte der Ayoérode zeigt eindrucksvoll, wie sich eine Gesellschaft unter äußeren Umständen verändern kann. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten haben die Menschen ihre Heimat durch Landwirtschaft verloren, ihre Lebensform jedoch erstaunlich schnell angepasst. Wir können mit Sicherheit viel von den Ayoérode lernen, vor allem über die Art, wie sie mit der Natur umgehen, indem sie sie nicht ausbeuten, sondern genau das nutzen, was sie ihnen gibt.

    • 25. Oktober 2022

      “Auswirkungen von Covid-19 auf die Gesundheitsversorgung in Peru”

      Die globalen Folgen der Pandemie

      Infoabend der BUKO Pharma-Kampagne | Gesundheit – global und gerecht e.V.

      Die Corona-Pandemie hat eine globale Gesundheitskrise entfacht. Sie ließ Versorgungssysteme kollabieren oder brachte sie an den Rand ihrer Belastungsgrenze. Die Veranstaltung beleuchtet die Folgen von Covid-19 für die Versorgung von Patientinnen und Patienten in verschiedenen Ländern des globalen Südens. Der Fokus liegt dabei auf dem Ziel 3 der nachhaltigen Entwicklungsziele und auf der Frage, ob und wie eine gute Versorgung für alle Menschen zu erreichen wäre.

    • 16. September 2022

      “Der Verein und seine Projekte”

      Informationsstand beim Schulfest des Beethoven-Gymnasiums in Bonn 

      Zusammen mit der Peru-AG des Beethoven-Gymnasiums in Bonn haben wir auf dem diesjährigen Schulfest über unsere aktuellen Projekte und Aktivitäten in und für Peru informiert, hier ein Bild des Infostands:

    • 27. April 2022

      Mitgliederversammlung des Vereins

      5. Mitgliederversammlung

    • 25. Oktober 2021

      Mitgliederversammlung des Vereins

      4. Mitgliederversammlung

    • 07. September 2020

      “Bonner Amerikas-Sammlung (BASA-Museum)”

      Digitaler Besuch der Sammlung

    • 07. Mai 2020

      “Recordando quien soy – ein Rückblick auf mein Leben”

      Vortrag von Amanda Luna Tacunan

      (Gründerin und Projektleiterin von MamaKiya e. V.)

      Die Veranstaltung fand sehr erfolgreich in digitaler Form statt. Die Referentin Frau Luna Tacunan schilderte dabei sehr eindrucksvoll ihre persönliche Geschichte sowie die Aktivitäten des “Sendero Luminoso” im Hochland Perus.

    • 27. Februar 2020

      Mitgliederversammlung des Vereins

      3. Mitgliederversammlung

    • 25. Juni bis 05. November 2019

      “Peru – vom Land der Hochkulturen zum dauerhaften Entwicklungsland?”

      Veranstaltungsreihe

      (mit finanzieller Unterstützung durch die Bundesstadt Bonn)

    • 05. November 2019

      “Kotosh – Huari – Chanca: die Präinkakulturen im zentralen Hochland von Peru”

      Vortrag von Dominic Ferber

      (1. Vorsitzender BEETHOVIANOS INTERNACIONAL – Schule hilft Schule e. V.)

      Am Dienstag, den 05. November, fand im Beethoven-Gymnasium Bonn mit dem Vortrag “Kotosh – Huari – Chanca: die Präinkakulturen im zentralen Hochland von Peru” von Dominic Ferber die letzte Veranstaltung der diesjährigen Veranstaltungsreihe “Peru – vom Land der Hochkulturen zum dauerhaften Entwicklungsland?” statt. 

      In seinem sehr spannenden und interessanten Vortrag stellte unser Referent verschiedene Präinkakulturen und ihre Beziehung zu beispielsweise Caral, Chavín, Nasca, Moche und Inka vor. Dies wurde eindrucksvoll mit zahlreichen eigenen Fotografien seiner Peru-Aufenthalte illustriert.

    • 08. Oktober 2019

      “Entwicklungspolitik in Lateinamerika mit Fokus auf Peru”

      Projekttag für Schüler*innen

      Auch der zweite Projekttag der Veranstaltungsreihe “Peru vom Land der Hochkulturen zum dauerhaften Entwicklungsland?” am Dienstag, den 08. Oktober fand sehr erfolgreich im Beethoven-Gymnasium Bonn statt. Die behandelten und anschließend diskutierten Themen reichten von Kultur, Identität und Bildung über Politik und Wirtschaft bis hin zu Umweltschutz und Gesundheit.

    • 28. September 2019

      “Entwicklungspolitik in Lateinamerika mit Fokus auf Peru”

      Projekttag für Erwachsene

      Am Samstag, den 28. September fand im Beethoven-Gymnasium Bonn der erste Projekttag von BEETHOVIANOS INTERNACIONAL – Schule hilft Schule e. V. zur Entwicklungspolitik mit Schwerpunkt Peru sehr erfolgreich statt. Sowohl die eingeladenen ReferentInnen wie auch die Teilnehmenden waren nach vier Stunden intensiver Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Themen und zahlreichen neuen Eindrücken zu Perus Lebensrealitäten sehr zufrieden.

    • 27. September 2019

      “Der Verein und seine Projekte”

      Informationsstand beim Schulfest des Beethoven-Gymnasiums Bonn 

      In Zusammenarbeit mit der Peru-AG des Beethoven-Gymnasiums Bonn haben wir einen kleinen Info-Stand rund um den Verein beim diesjährigen Schulfest betreut. Hier ein paar Eindrücke:

    • 05. Juli 2019

      “Die Entwicklung Perus in Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft – ein Einblick in die aktuelle Entwicklungspolitik”

      Inforeihe für Schüler des Beethoven-Gymnasiums Bonn

    • 25. Juni 2019

      “Tawantinsuyu, der größte Staat des vorspanischen Amerika: was die Inka-Herrscher von den Vorgänger-Kulturen lernten”

      Vortrag von Prof. Dr. Karoline Noack

      (Institut für Archäologie und Kulturanthropologie der Abteilung für Altamerikanistik der Universität Bonn)

    • 09. Mai 2019

      “Von den ersten Amerikanern bis zu den Inka: die vorspanische Kulturgeschichte von Peru”

      Vortrag von Prof. Dr. Markus Reindel

      (Deutsches Archäologisches Institut, Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen)

    • 12. März 2019

      Mitgliederversammlung des Vereins

      2. Mitgliederversammlung

    • 21. September 2018

       “Der Verein und seine Projekte”

      Informationsstand beim Schulfest des Beethoven-Gymnasiums Bonn 

      Beim diesjährigen Schulfest des Beethoven-Gymnasiums Bonn haben wir einen eigenen Info-Stand rund um den Verein und unser Freiwilligen-Projekt in Arequipa betreut. Hier einige Bilder vom Stand:

    • 19. Juni 2018

      “NASCA – Im Zeichen der Götter”

      Besuch der Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn

    • 05. Juni 2018

      Mitgliederversammlung des Vereins

      1. Mitgliederversammlung

    • 13. Dezember 2017

      Gründungsversammlung des Vereins

      Vereinsgründung

      Am 13. Dezember 2017 fand unsere Gründungsversammlung im Beethoven-Gymnasium Bonn statt. In einer knapp zwei stündigen Versammlung diskutierten und beschlossen die 14 Gründungsmitglieder alle für die Vereinsgründung notwendigen Anträge und feierten daraufhin die erfolgreiche Gründung des Vereins BEETHOVIANOS INTERNACIONAL – Schule hilft Schule e. V. mit Sitz in Bonn. Anlass und Grund der Vereinsgründung ist die langjährige Partnerschaft zwischen dem Beethoven-Gymnasium Bonn und dem Colegio Ludwig van Beethoven in Arequipa, Peru.