Der peruanische Kongress stimmt in erster Lesung für vorgezogene Neuwahlen im April 2024. 93 Abgeordnete stimmten für, 30 gegen die Verkürzung der Präsidentschaft Dina Boluartes und der Kongressmandate. Nun müssen in zweiter Lesung erneut mindestens 87 Kongressabgeordnete für die vorgezogenen Neuwahlen stimmen.

Bei den landesweiten Protesten starben bisher mehr als 20 Personen, mindestens 570 Menschen – davon 290 Polizisten – wurden verletzt.

Aktuell gilt in einzelnen Provinzen der Regionen Arequipa, Puno, Cusco, Apurímac, Ayacucho, Huancavelica, Ica und La Libertad eine nächtliche Ausgangssperre.