Am 13. Streiktag steigt die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit den Protesten auf 50 an. Zudem sind ca. 96 Straßenblockaden landesweit von Demonstranten errichtet. Betroffen sind u. a. die Regionen Amazonas, San Martín, La Libertad, Pasco, Arequipa, Ayacucho, Apurímac, Cusco, Puno und Madre de Dios.

Seit dem 15. Januar gilt in den Regionen Puno, Cusco, Lima, Callao und in Teilen von Apurímac, Madre de Dios und Moquegua ein 30-tägiger Ausnahmezustand. In Puno gilt zudem eine 10-tägige nächtliche Ausgangssperre.

Für den 19. Januar ist ein “Gran Paro Nacional” (großer, landesweiter Streiktag) angekündigt worden. Die Proteste sollen vor allem in der Hauptstadt Lima stattfinden.